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Lichtmaschine brennt immer durch!

Erstellt von D00X, 22.06.2017, 14:30 Uhr · 28 Antworten · 3.905 Aufrufe

  1. #21
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    Auf allen drei Möglichkeiten 23V AC im LL. Müssen das nicht 60V sein? Die Lichtmaschine ist nagelneu, kann der Fehler eine andere Ursache haben? Kann der Rotor die niedrige Spannung verursachen?

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  3. #22
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    Wie hast du gemessen? Mit angeschlossenem Regler und Batterie? Dann sind 23V völlig normal, weil die LIMA ja belastet wird. Wenn du die LIMA separat misst (beim Stecker vom gelben Kabel), können da 80VAC und mehr anliegen, je nach Drehzahl. Wenn alle Phasen 23VAC unter Last haben ist die LIMA in Ordnung. Der Regler kann schon 13,6V ausgeben wenn die Batterie vollgeladen ist und nur mehr Erhaltungsladung erfährt. Die 14,5V sind die Ladespannug bis zum Volladen. Hier ein beispielhaftes Diagramm http://286678.forumromanum.com/membe...mal_764310.jpg

    Aus meiner Sicht funktioniert hier alles. Am Besten ausprobieren und eine kleine Runde fahren. Also nicht länger asl 30-45min, falls der Regler doch was hat, kommst du mit einer vollen Batterie noch so lang aus bis sie leer ist.
    Übrigens kann aus Erfahrung sprechen. Habe alle Probleme die man mit LIMA und Regler haben kann selbst schon gehabt. Durchgebrannter Stator, 2x defekte orig. Lichtmaschine und sogar eine durchgebrannte Hauptsicherung.

    Seitdem ich den MOSFET Regler (Shindengen FH020AA) eingebaut habe (an der original Montageposition) bin ich schon 8000km unterwegs gewesen ohne jegliches Problem.


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  5. #23
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    Da beruhigst du mich gerade sehr. Ich habe immer diese 14,5V bin 5000 im Kopf, aber dass der Regler eventuell weniger ausgibt, weil die Batterie knallevoll ist, hab ich nicht bedacht.

    Ich habe die Verbindung von Lima und Regler getrennt und dann am Lima Stecker gemessen. Im Leerlauf hatte ich dann die 23V

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  7. #24
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    Ich habe meinen Fehler gefunden. Im Leerlauf habe ich sehr wohl 23V an der Lima. Stehe ich aber das Gas hoch, dann steigt auch die Spannung problemlos an die 60+V AC. Danke euch für die Hilfe und die ausführliche Erläuterung!

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  9. #25
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    Messfehler oder an was lag es?


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  11. #26
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    Es lag an mir, ich hatte den Kaffee auf und bin nicht Mal auf die Idee gekommen am Gas zu drehen, als ich die Spannung der Lima messen wollte. Die 60-80V AC liegen natürlich nur an wenn man das Gas erhöht, nicht im Leerlauf.

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  13. #27
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    Ok dann passt ja alles, freut mich
    Dann lag ich aber falsch, dass die LIMA im LL eine höhere Spannung als 23VAC ausgibt. Naja wieder was dazugelernt


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  15. #28
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    Ich hatte das Problem,dass die Lima die ich gekauft hatte falsch gewickelt war( oder ähnlich) sodas der Widerstand beim Messen ( ja alles richtig eingestellt) einfach zu hoch war und somit mir das ding relativ schnell durchgebrannt ist.


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  17. #29
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    Zitat Zitat von Gregor750 Beitrag anzeigen
    Ja der Originalregler ist schrott. Hat Thyristoren eingebaut, die haben höhere Verluste im Regelbetrieb des LIMA Reglers, also wenn die Batterie schon mehr als 80% vollgeladen ist. Die höheren Verluste führen zu einer höheren Temperatur des Reglers wodurch die Elektronischen Bauteile einen höheren thermischen Stress erfahren, was zu einer drastisch verkürzten Lebensdauer führt -> Regler brennt durch.

    Kurz noch zur Funktionsweise des LIMA Reglers:
    Die Lichtmaschine hat 3 Phasen wie ein normaler Drehstromgenerator. Ist die Batterie leer kann man sich vorstellen ist die Lichtmaschine über den Gleichrichter direkt mit der Batterie verbunden und der Stator gibt die maximale Leistung aus um die Batterie zu laden. In diesem Betriebsmodus ist der LIMA Regler sogar thermisch weniger stark belastet als dann wenn die Batterie nahe der Volladung kommt. Weil die Spannung am Stator bei weniger Last (= weniger Ladestrom der Batterie) ansteigt muss die abgegebene Leistung geregelt werden. Dies geschieht wenn die Sinushalbwelle des des gleichgerichteten Wechselstroms 14,5V übersteigt. Dann werden die Phasen der LIMA über die Thyristoren kurzgeschlossen. Dieser Kurzschluss der Wicklungen macht der LIMA normalerweise nichts aus, da sie so konstruiert ist, dass sie bei einem Kurzschluss der Wicklungen 0W an Leistung abgibt. Wenn der Kurschluss nicht ideal ist, weil z.B. Thyristoren mit 1,5V Durchflussspannung verwendet werden (wie im originalen LIMA Regler), dann Entsteht durch den fließenden Strom durch P = U*I eine Leistung von ca. 60W, die abgeführt werden müssen.

    Daher ist die Empfehlung einen MOSFET Regler zu verbauen! Diese haben niedrigere Flussspannungen und erwärmen sich nicht mehr so stark.

    Statorwicklung brennt deshalb durch, wenn der LIMA Regler nicht zu 100% defekt ist, sondern nur eine Phase einen Defekt hat. Die restlichen Phasen schaffen es noch die Batterie irgendwie zu laden, aber der Defekt an der Einen Phase führt dazu, dass die Wicklung verschmort!
    Ich habe nun viele Kommentare gelesen. dieser hier ist bei weitem der sinnvollste. MOSFET-Regler ( Gleichrichter) sind nahe zu unkaputtbar ( im vergleich zu Dioden) und die nötige thermische Ableitung ist deutlich geringer als bei dem Standard-Reglern.
    Einziger kleiner nachteil ist, dass er ca das doppelte kostet. Aber wie wir doch in der Elektrotechnik lernen: Einmal statt zweimal kaufen!
    Und auch die Stratoren zählen dazu! Die Qualität des Eisenkerns und des Wicklungsdrahtes (bzw der Isolierung des Drahtes) macht auf die Kilometer an Draht die bei der Herstellung verwendet wird, tausende von Euro aus. Also lieber einmal Geld für einen anständigen Stator und Regler ausgeben und dann Ruhe haben. Meine laufen nun schon seit ca 30.000Km und zwar ohne das versetzen des Reglers ( was ja gerne empfohlen wird). Das soll nicht heißen das das versetzten nicht gut ist, sondern nur das es mit der richtigen Hardware nicht unbedingt nötig ist. Aber mehr Kühlung schadet nie.


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