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Neue Richtlinie ab 2020, Reifenfreigaben nicht mehr genug

Erstellt von Tooth, 18.08.2019, 21:00 Uhr · 19 Antworten · 649 Aufrufe

  1. #1
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    Neue Richtlinie ab 2020, Reifenfreigaben nicht mehr genug

    Hab ich eben über einen Kumpel erfahren und dann auf Motorradonline gelesen.

    https://www.motorradonline.de/ratgeb...r-ausreichend/

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  3. #2
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    Mopedreifen.de hat im Januar 2019 dies bereits befürchtet.
    Siehe Link:
    https://www.mopedreifen.de/News/Wich...on-.html?id=39
    Zitat aus dem Link:
    "Besonders erfreulich ist, daß der TÜV sich wohl bereit erklärt, anhand der erstellten und durch den
    TÜV selber umstrittenen Freigabebescheinigung, zukünftig gegen ein kleines Zusatzentgelt, die
    Dienstleistung zu erbringen, diese Alternativgröße als zulässig einzutragen.
    (Achtung, dieser Satz könnte Ironie enthalten)"


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  5. #3
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    Willkommen in Österreich
    Ist bei uns schon immer so, die Größe die in der Zulassung steht darf rauf, den rest müsste man eintragen lassen (k.a. wie gut das bei 2-Räder geht).


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  7. #4
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    Kein Ding. Gilt ab 2020 für Reifen mit DOT ab 2020. Somit kauft euch schon mal dieses Jahr einen kleinen Vorrat


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  9. #5
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    Das war auch mein erster Gedanke viel mehr als diesen Artikel habe ich bisher noch nicht gelesen. Gibt es denn irgendeinen relevanten Vorteil dadurch? Ich mein diese Freigaben sagen doch aus, dass es okay ist und funktioniert.

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  11. #6
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    Das interessiert doch NUR den TÜV direkt!


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  13. #7
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    Zitat Zitat von mjt Beitrag anzeigen
    Das interessiert doch NUR den TÜV direkt!
    Na, täusch Dich da mal nicht, gibt genug Menschen in blau, die genau darauf warten...


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  15. #8
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    Zitat Zitat von threepeo Beitrag anzeigen
    Na, täusch Dich da mal nicht, gibt genug Menschen in blau, die genau darauf warten...
    Ich hab noch 3 Reifensätze liegen.


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  17. #9
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    Zitat Zitat von mjt Beitrag anzeigen
    Ich hab noch 3 Reifensätze liegen.
    Nur drei?


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  19. #10
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    Ich muss mal kurz etwas ausholen, bevor ich euch meine Befürchtungen mitteile.

    Vor ein paar Jahren hab ich mir ne andere Bremsscheibe eintragen lassen.
    Dem TÜV-Menschen zeigte ich die Rechnung der Werkstatt, die in Verbindung mit neuen Belägen, den
    Einbau vorgenommen hatte.
    Vom TÜV abgenommen wurde dann die neue Bremsscheibe + die verbauten Beläge.
    Da ich aber nur die neue Bremsscheibe vom TÜV abgenommen haben wollte, bat ich ihn die
    Bremsbeläge in seinem „Gutachten“ wegzulassen.
    Dies wurde abgelehnt mit der Begründung, dass der TÜV nur die neue Bremsscheibe mit genau
    diesen Belägen geprüft hat (Probefahrt) und somit freigeben kann.
    Für einen anderen Bremsbelag bedarf es einem neuen Gutachten.

    Ihr werdet sicherlich ahnen, worauf ich hinaus will.
    Denn das Gleiche könnte uns zukünftig auch mit den abweichenden Reifendimensionen
    (z.b. 190/50 von Suzuki freigegeben) passieren.
    Mit der Begründung, dass z.b. der Michelin-Reifen mit 190/55 funktioniert hat, (Probefahrt mit
    wehendem Kittel um´s Gebäude rum) aber dies nicht unbedingt auch für den Conti (als Beispiel) gelten muss.
    Denn ein anderes Reifenfabrikat könnte wo streifen oder total unsicher zu fahren sein.
    Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass der TÜV sich mit der einmaligen Eintragung der Reifengröße
    zufrieden gibt und jedes Reifenfabrikat in der anderen Reifendimension (z.b. 190/55) akzeptiert.

    Und somit für jeden Reifen, der eine abweichenden Reifendimension hat, ein neues Gutachten verlangt.


  20.  
  21. #11
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    Zitat Zitat von Regenbogen Beitrag anzeigen
    Ich muss mal kurz etwas ausholen, bevor ich euch meine Befürchtungen mitteile.



    Ihr werdet sicherlich ahnen, worauf ich hinaus will.
    .......
    Mit der Begründung, dass z.b. der Michelin-Reifen mit 190/55 funktioniert hat, (Probefahrt mit
    wehendem Kittel um´s Gebäude rum) aber dies nicht unbedingt auch für den Conti (als Beispiel) gelten muss.
    .......

    Und somit für jeden Reifen, der eine abweichenden Reifendimension hat, ein neues Gutachten verlangt.

    Eindeutig wird das nicht das Problem werden.
    Es geht ausschliesslich um die Reifengrößen und nicht Reifendimension i. Verb. mit einem Hersteller.

    Demnach wird auch nur eine andere, passende Reifendimension eingetragen und nicht ein Hersteller.
    Geändert von Schwarze L1 (20.08.2019 um 12:27 Uhr)


  22.  
  23. #12
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    Diese Befürchtung kam mir auch schon. Leider müssen wir da wohl abwarten. Da ich nächstes Jahr eh TÜV hab, werd ich das gleich ansprechen. Da wird mein aktueller Reifen ja noch drauf sein und da werd ich einfrach Mal nachfragen, ob nur die Größe eingetragen wird oder auch der Hersteller. Wenn auch der Hersteller, dann werde ich es sein lassen, wäre mir zu viel Stress.

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  24.  
  25. #13
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    Hersteller kann ich mir nicht vorstellen!
    Wie gesagt in Österreich ist es seit eh und je so dass nur die eingetragene Reifengröße rauf darf, unabhängig vom Hersteller. Wie auch bei Autos.


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  26.  
  27. #14
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    Damit könnte ich dann sogar leben. Einmal die Größe eintragen und dann hat man halt Ruhe. Soll laut meiner Werkstatt wohl auch nicht so teuer sein. Die hatten mir ca 100 - 130 euro gerechnet.

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  29. #15
    Gast20652 Gast
    Die hatten mir ca 100 - 130 euro gerechnet.
    Ja toll, 100€ für NICHTS!
    Dafür das der Macker vom Tüv einmal mit Schrittgeschwindigkeiit umme Halle fährt,
    und dann das einträgt, was der Reifenhersteller längst bestätigt hat.
    Abzocke ist das, sonst nichts!
    Geändert von Gast20652 (20.08.2019 um 22:53 Uhr)


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  31.  

    Folgender User sieht das genau so wie Gast20652 und sagt Danke:



  32. #16
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    Fahre auf meiner 1000 K5 auch 190/55R17! Hat noch kein Menschen gestört. Ist auch nicht eingetragen. In Österreich sieht man das nicht so eng denk ich mal!



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  33.  
  34. #17
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    Zitat Zitat von Ferengi Beitrag anzeigen
    Ja toll, 100€ für NICHTS!
    Dafür das der Macker vom Tüv einmal mit Schrittgeschwindigkeiit umme Halle fährt,
    und dann das einträgt, was der Reifenhersteller längst bestätigt hat.
    Abzocke ist das, sonst nichts!
    Klar, sehe ich ja auch so. Nur bei unserem Hobby doch eine überschaubare Summe.
    Ich hab halt auch keine Lust, das meine BE erlischt, sollte ich Mal angehalten werden.

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  35.  
  36. #18
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    Zitat Zitat von Tooth Beitrag anzeigen
    Klar, sehe ich ja auch so. Nur bei unserem Hobby doch eine überschaubare Summe.
    Ich hab halt auch keine Lust, das meine BE erlischt, sollte ich Mal angehalten werden.

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    Da musst Du schon an einen Spezialisten geraten, der allgemeine Cop achtet auf sowas selten...


  37.  
  38. #19
    Gast20652 Gast
    Und soweit ich weiß muss im Falle eines Unfalls dann auch bewiesen werden das es sich negativ aufs Fahrverhalten ausgewirkt hat.
    Was angesichts der Freigabe durch den Reifenhersteller, kaum möglich seine dürfte.

    Das Problem ist halt, das man alle zwei Jahre zu "die Macker von die scheiss TüV" muss.
    Und Dekra, KÜS und Co. werden sich das Geschäft wohl auch nicht entgehen lassen.

    Ich bin beim Vorderreifen meiner SV 650 betroffen.
    Der serienmäßige 120/60 ist halt VIEL schlechter als der 120/70.
    Wer da mit dem Thema Sicherheit bei der Eintragung argumentiert, der müßte dann eigentlich auch den 120/60 austragen.

    Interessant werden dürfte es auch bei einigen Kawa ZX6R Fahrern.
    Die haben teilweise den 120/65 im Schein stehen.
    Den 65er gibts aber von manchen Herstellern gar nicht mehr.


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  40. #20
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von mjt Beitrag anzeigen
    Ich hab noch 3 Reifensätze liegen.
    Hab auch grad noch 2 nachgeordert. Habe ich wieder ne Saison Ruhe


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