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Schwimmerhöhe einstellen bei GSX-R 750 Bj96 - GR7-DB

Erstellt von Sticky_M, 29.06.2020, 11:05 Uhr · 14 Antworten · 259 Aufrufe

  1. #1
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    Schwimmerhöhe einstellen bei GSX-R 750 Bj96 - GR7-DB

    Hallo liebe Gemeinde!

    Dies ist mein erster Thread (Vorstellung folgt noch) und damit verbunden meine erste Frage.
    Ich habe eine GR7-DB (Bj.96), welche noch den Vergaser hat (33E4).
    Der liegt grad zerlegt auf meiner Werkbank.
    Hat neue Nadelventile + Sitze bekommen und bekommt neue Schwimmerkammerdichtungen.
    Ich habe meine Nadelventile getauscht, weil mein Benzinhahn nicht mehr zugemacht hat und der Sprit in die Töpfe lief...
    Deshalb denke ich sollte ich die Schwimmereinstellung ggf. nicht außer Acht lassen.

    Im Reparaturhandbuch habe ich gesehen wie man die Schwimmer korrrekt einstellen soll (siehe Anhang). Das scheint mir jedoch eine sehr ungenaue Methode zu sein, weil die ja "kippeln" und das mit den 45° Winkel... naja...

    Meine Fragen:
    - Hatte von euch jemals einer den Bedarf die Schwimmerhöhe durch biegen des Metallplättchens einzustellen?
    - Prüft ihr die Höhe des Sprits in der Schwimmerkammer wie im Anhang gezeigt?


    Lieben Dank für eure Meinungen

    M
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  2.  
  3. #2
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  5. #3
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    Danke. Werd ich mir mal anschauen.


  6.  
  7. #4
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    Habs mir angeschaut. Die Einstellung der Schwimmer funktioniert beim Banditvergaser anders, aber ich habs mir dennoch komplett angeschaut. Man bekommt immer den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg, den man ggf. noch nicht gekannt hatte.

    Ich hab mir mein Manual nun nochmal angschaut und den Vergaser nochmal in die Hand genommen. Mein Problem gestern: Ich hatte ihn falsch herum, deshalb wars unklar.
    Heute nochmal richtig herum. SOLL: 7mm IST: Alle 8mm. Liegt in der Toleranz: also alles OK soweit

    Morgen sollen meine Schwimmerkammerdichtungen kommen. Dann bastel ich weiter.
    Jetzt muss ich erstmal schauen wie ich die Rückstände der alten Dichtungen rückstands- und beschädigungsfrei entferne.

    Grüße
    M


  8.  
  9. #5
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    Idee

    Übrigens sehr geiles Video bezüglich "Drosselklappen Grundeinstellung per Kugelmethode nach Komplettzerlegung" mittels Kugellagerkugeln: https://www.youtube.com/watch?v=gCwvLqm732E

    Gleich auch mal gemacht...
    Kugellagerkugeln hab ich en mass in meinem "Lager". Hab welche mit 7,3 mm Durchmesser verwendet.
    Hat toppi geklappt.


  10.  
  11. #6
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    Die genaue Synchonisation der Vergaser sollte schon mit dem Tester erfolgen, da die Kompression der Zylinder meist nicht Identisch ist!


  12.  
  13. #7
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    Ja, da ist was dran, jedoch ist es für eine erste Grundeinstellung vermutlich kein Schaden. Wenn sie damit sauber läuft, dann lass ich es dabei. Wenn nicht, dann Messuhr...
    Alternativ weiß ich noch genau wo ich wie viel gedreht hatte und könnte es einfach mal auf Verdacht wieder zurückstellen und testen.
    Leider kommen meine Kammerdichtungen heute doch nicht an.
    Ich geb mal Laut, nachdem ich alles wieder zusammengebaut habe.
    Die Schrauberei macht echt Spaß, wenn man sich Zeit lassen kann und man eine kleine Werkstatt hat wo man den Vergaser auch mal auf der Werkbank liegen lassen, bzw. unter guten Bedingungen arbeiten kann. *FREU*


  14.  
  15. #8
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    Schrauben macht immer Spaß!
    Hab auch den Service am Bike gemacht und vorne einen Pneu drauf gezogen.
    Macht immer wieder Laune!

    Sauber laufen, wird sie in der Voreinstellung wahrscheinlich schon, sofern alles andere auch passt.
    Nur wenn sie richtig Synchronisiert ist, nimmt sie besser und geschmeidiger das Gas an, wenn man in den Lastbereich kommt. Auf jedenfall eine Empfehlung!
    Ist aber auch eine ziemliche Fummelei mit den Uhren.


  16.  
  17. #9
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    Hi zusammen,

    also ich hab die Bank vorher eingebaut und die Kiste mal angeschmissen.
    Lief sofort sauber an, selbst ohne Choke (!).
    Hatte weder Choke- noch Gaszug angebaut, weil ich vorhatte die Bank nach dem Test wieder vom Einlasskrümmer abzubauen, um zu sehen ob nach dem Ausschalten noch immer Sprit nachläuft (mir lief ja der Sprit in den Brennraum, weil
    a) Unterdruckbenzinhahn defekt (schließt nicht mehr)
    b) Nadelventil(-e)/-sitz undicht.

    Jetzt läuft jedoch noch immer etwas Sprit nach. Es tropft eine Weile. Der dritte Vergaser gefühlt etwas länger.
    Ich habe dann meinen zusätlich verbauten Universalbenzinhahn zugemacht und es hat aufgehört.

    Das Nachtropfen könnte vielleicht auch daher kommen, dass die Bank nach dem Abziehen einen anderen "Winkel" und damit Schwimmerstand hat und die Nadelventile deshalb nicht geschlossen sind - oder hab ich da grad einen Denkfehler?

    Fragen:

    • Muss das Benzin SOFORT aufhören nachzutropfen? Ich denke nein, aber wie viel ist normal?
    • Was könnte sonst noch eine Ursache für ein "Nachlaufen" vom Sprit sein?


    Jede Meinung hilft das "Gesamtbild" (Schwarmintelligenz) zu festigen. :-)

    Grüße
    M
    Geändert von Sticky_M (02.07.2020 um 20:22 Uhr)


  18.  
  19. #10
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    Frage Leerlauf-Drehzahl seltsames Verhalten

    Mist => Läuft doch nicht so wie gewünscht.

    Hab mir gedacht ich fahr mal aus der Garage um zu schauen wie es ist, wenn sie warm wird und um zu tanken.

    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sie manchmal nur auf drei Zylindern läuft.
    Das Standgas, bzw. Verhalten beim Gaswegnehmen ist seltsam. Mal geht sie aus, aber meist geht die Drehzahl eher langsam runter oder geht garnicht unter 2000 U/min. Manchmal läuft sie aber auch ganz normal und die Leerlaufdrehzahl ist bei 1200.

    Hat jemand eine Idee?
    Sync notwendig? Ggf. war die Idee nur die Drosselklappen aufeinander abzustimmen doch nicht so gut, weil die Töpfe unterschiedliche Kompressionen aufweisen?
    Düsen hatte ich alle gereinigt.

    Danke für eure Tipps!
    M


  20.  
  21. #11
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    Würde auf jeden Fall einen Vergaser Reparatursatz für die Vergaser besorgen. Diese findet man bei Louis, ebay oder Suzuki selbst.
    Diese bestehen im Normalfall aus neuen Dichtungen, O-Ringen, Schwimmernadelsitz und Schwimmernadel (wird nach einiger Zeit hart).
    Dann alles ersetzen und die Kiste Synchoniesieren!
    Neuen Originalen Benzinhahn ist meist auch anzuraten. Gibt aber auch Reparursätze (Membrane und Feder) zum kaufen.
    Eine Kompressionsprüfung würde ich auch in Betracht ziehen.
    Geändert von GSXR Knacker (03.07.2020 um 01:15 Uhr)


  22.  
  23. #12
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    Hi,

    ich hatte die Nadelventile + Sitze + Schwimmerkammerdichtungen getauscht. Hatte keinen Komplettsatz gekauft, weil ich dachte, dass es nicht notwendig ist.
    Die Düsen hatte ich ja gereinigt. Die Nadeln der Hauptdüsen sehen noch gut aus (32Tkm).
    Membrane sind weich und OK.
    Eine Gasschieberfeder war an der Seite stark angescheuert => getauscht. Hab noch eine neue auf Halde, weil eine Andere auch nicht mehr 100% aussah. Die Schieber laufen alle gleichmäßig beim Hochdrücken.
    Benzinhahn: Den hatte ich schonmal zerlegt und gereinigt. Der war korrodiert. Da wird der Repsatz leider nichts bringen, weil es nicht an der Membrane etc. sondern am Grundgehäuse liegt. Deshalb hatte ich die Lösung mit dem zusätzlichen manuellen Benzinhahn umgesetzt. Das scheint so auch zu funktionieren. Da sie mal besser und mal weniger gut läuft vermute ich, dass sie genug Sprit bekommt. Hohe Drehzahlen etc. hab ich jedoch noch nicht probiert (nur innerorts gefahren, da klar war, dass etwas nicht passt).

    Das mit der Kompressionsprüfung werde ich in Betracht ziehen:
    Ich muss mir hier in Waiblingen eine Werkstatt bzw. guten Schrauber suchen.
    Hat jemand einen Tipp?

    Grüße
    Geändert von Sticky_M (03.07.2020 um 08:44 Uhr) Grund: Wording


  24.  
  25. #13
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    Noch was bezüglich Kompressionsmessung.
    Bin vor vier Wochen noch mit ihr gefahren und da war noch alles gut.
    Von daher denke ich liegt's eher an der Synchronisation...
    Mhh.

    Hat sonst noch jemand Ideen und Tipps, was ich mir anschauen sollte?

    Grüße
    M


  26.  
  27. #14
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    Hallo,

    hab mir das Verhalten heute nochmal genauer angeschaut.

    Mopped läuft kalt an, sobald sie jedoch die 40° überschreitet fängt sie an zu stottern (mit und ohne Choke. Gemischaufbereitung scheint nicht zu passen) und geht auch aus. Wenn sie über 80° hat, geht die Drehzahl nicht mehr richtig runter. Sie bleibt bei 2500-3000 U/min. Wenn ich den Choke kurz dazu und wieder wenehme geht die Drehzahl manchmal wieder runter um danach wieder anzusteigen.
    Am Gaszug liegt es nicht.
    An Falschluft bei Hitze wegen poröser Schläuche glaube ich auch nicht, denn dann würde sie ja eher mager laufen und ausgehen.

    Hat jemand Ideen mit dieser weiteren Spezifizierung der Probleme?

    Danke
    M


  28.  
  29. #15
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    Motor starten und mit Bremsenreiniger den Ansaugtrakt einspühen. Falls sich was an der Drehzahl verändert, zieht sie Falschluft.


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