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Motorradlärm und rücksichtloses Fahren

Erstellt von Regenbogen, 15.02.2020, 08:08 Uhr · 8 Antworten · 7.789 Aufrufe

  1. #1
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    Motorradlärm und rücksichtloses Fahren

    Motorradlärm und rücksichtloses Fahren sollen stärker bestraft werden.
    Dies fordern die „Initiative Motorradlärm“ und 74 Städte und Gemeinden sowie sieben Landkreise.

    Ein Forderungskatalog dazu wurde am 13.02.2020 vorgestellt:
    -> Motorräder müssen leiser werden;
    -> Motorräder müssen leiser gefahren werden;
    -> Rücksichtloses Fahren muss deutliche Folgen haben;

    Siehe Link:
    https://www.baden.fm/nachrichten/74-...dlaerm-607983/

    Meiner Ansicht nach, wäre es sinnvoller den Tourismus einzuschränken.
    Auf überfüllte Parkplätze in Landschaftlich reizvollen Gebieten sowie Touristen die in Blechkarawanen ein
    flüssiges vorankommen auf der Straße erschweren, können wir verzichten.
    Außerdem würde es auch helfen die Klimaziele zu erreichen, wenn die Touris zuhause bleiben.
    Was meint ihr ?


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  3. #2
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    Hab ich auch schon gelesen und bin mit meiner Meinung unter Bikern da immer hart in der Minderheit.

    Ich find's nicht nur nachvollziehbar sondern auch gerechtfertigt. Wenn ich sehe was es für rotzdumme Vollidioten gibt, die keine Kurve nehmen können aber am Ortseingang von 6. In den 2. Gehen und aufreißen, da könnte ich einfach nur kotzen. Rücksichtnahme ist ein Fremdwort, Hauptsache es ist laut und man fällt auf.
    Ich raffe das nicht, wirklich nicht.

    Dieses Profilierungsgehabe ist in meinen Augen nah dran an den 18 - 22 Jährigen, die sich Sportwagen mieten für einen Tag, in der Stadt Rennen fahren und dann Leute dabei töten. Und dann Mimimi man wollte das ja gar nicht.

    Wozu den DB Killer rausnehmen und dann mit Oropax fahren müssen weil's zu laut ist?

    Ich könnte mich da echt seitenweise drüber ergießen, aber wenn Motorradfahren am Ende insgesamt verboten wird wegen Lärmbelästigung, müssen wir uns als Biker zuerst an die eigenen Nase fassen.
    Geändert von timaru (15.02.2020 um 09:36 Uhr)


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  6. #3
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    Es sind immer die Anderen. Gut, dass dir jetzt die Touris eingefallen sind.
    Wenn wir Krach machen, sind wir rücksichtslos. Ist so! Bloß wir scheißen drauf. Ist so!
    Aber sich jetzt in die Opferecke zu stellen und mit dem Finger auf Andere zu zeigen, ist lächerlich.

    Gruß
    Rene


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  9. #4
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    Ich weiß nicht, wie oft ich hier und insb. in der Facebook-Gruppe schon mit Leuten diskutiert habe, die ihre DB-Killer entfernen oder sonstwie meinen, auf Kosten Unbeteiligter rumposen zu müssen. Es kotzt mich nur noch an. Als ob unsere Moppeds nicht schon im legalen Zustand laut genug wären.

    Und im Ort kann man eben niedrigtourig fahren, um anderen nicht auf den Sack zu gehen. Man kann (anständig fahrende) Fahrradfahrer überholen, davor nen Gang hoch schalten und währenddessen mal kurz kein Gas geben. Aber nein, die unreifen Spasten unter uns müssen sich immer wie die 4-Jährigen verhalten. Und genau diese Idioten regen sich dann über Streckensperrungen auf.


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  12. #5
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    Und wenn man dann in so einem Forum wie hier schreibt, dass man nicht unnötig hochtourig fährt bekommt man dann die Antwort, dass man seine Maschine nicht artgerecht fährt.
    Gruß Peter


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  15. #6
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    Danke für euere Antworten.

    Anbei noch ein paar Anmerkungen:
    Im 4. Gang durch die Ortschaft zu fahren ist nicht überall möglich.
    Zum Beispiel der Ort Brandmatt bei Sasbachwalden ist innerorts auf max. 30 km/h reglementiert.
    Und dies bei 13% Steigung.
    https://www.strassenweb.de/sasbachwa...tt-576066.html
    Ich finde das schon heftig.
    Wenn das Bike lang übersetzt ist, läuft der Motor bei der Geschwindigkeit und Steigung ziemlich untertourig.
    Es sei denn man lässt gnadenlos die Kupplung schleifen.
    Früher war da Tempo 50 zulässig, aber wegen den „lieben Touristen“ wegen …

    Früher konnte man die B500 von „Ruhestein“ bis zur „Alexanderschanze“ noch mit 100 km/h fahren.
    Einige fuhren minimal schneller …
    Die Straße ist breit angelegt mit langgezogenen, übersichtlichen Kurven.
    Jetzt ist dort nur noch 70 erlaubt und wird jetzt regelmäßig überwacht.
    Das hat mit Sicherheit oder Reduzierung von Unfallzahlen nichts zu tun.

    Die Touristen sollen sich halt wohl fühlen und nicht durch Lärm oder sonstiges abgeschreckt werden.
    Umsatzeinbußen im Tourismus sind nicht erwünscht.

    Touristen oder auch Einheimische, die die Wanderwege entlang der B500 nehmen, beschweren sich häufig über Lärm.
    Allerdings ist die Erwartung im Schwarzwald auf ner Wanderung nur Vogelgezwitscher zuhören, vielleicht auch etwas naiv.
    Lärm ist eben auch etwas Subjektives.
    Der eine findet den Sound einer Harley toll und der andere ist nur genervt durch den Lärm.

    Ich bleib dabei.
    Die ganzen Maßnahmen gegen die Motorradfahrer sind, in dem vorliegenden Fall, dem Tourismus geschuldet.
    Gäbe es keinen Tourismus dann würde es wohl kaum einen interessieren, wenn da mal kurz ein paar Biker
    tagsüber ihren Spaß haben wollen.


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  17. #7
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    Ich sag Mal so, es gibt im Umland von Berlin nicht viele Kurven. Generell nicht.
    Das eine beliebte Anlaufziel südlich von Berlin ist Dobbrikow. Die Kurven sind letztlich ein Scherz, nicht der Rede wert. Und trotzdem haben es die Biker geschafft, dass auf den 1,5 km die interessant sind, für Motorradfahrer ein eigenes, deutlich niedrigeres Tempolimit gilt.
    Die Motorradfahrer haben es auch geschafft, dass im angrenzenden Ort nach Jahren des Austausches und der Mediation die Anwohner wegen der Lautstärke endgültig auf die Barrikaden gehen. Und da gibt es schlichtweg keinen Tourismus.

    Es gibt leider so viele insbesondere Sportler- und Nakedfahrer, die sind das allerletzte. Da geht es nur um Posen und profilieren. Davon hatten wir auch hier im Forum genug Spezies. Wenn ich durch den Ort fahre dann leise. Von mir aus Untertourig bis zur Grenze. Mir alles egal. Ich könnte sogar noch damit leben als Supersportler Fahrer in Sippenhaft genommen zu werden, weil ich halt ne Renssemmel fahre.

    Aber wenn sich dann genau diejenigen, die den ganzen Mist zu verantworten haben, sich hinstellen und entweder rumheulen oder noch auf dicke Hose machen, dann könnte ich nur kotzen. Ich meins ernst. Da kommt mir die Galle hoch.

    Davon abgesehen mag das bei dir anders sein mit dem Tourismus. Aber das ist nur eine minimale Randerscheinung in meinen Augen.


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  20. #8
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    Sehe ich ähnlich wie timaru. Kollegen von mir sind da genauso bescheuert. Es muss ne R1 mit Race Anlage und offenen Töpfen gefahren werden. Alles andere geht nicht. Und wenn die dann in die Kontrolle kommen, machen die ein auf"Ich gelobe Besserung" und kommen auch noch durch damit. Sorry, Kumpels aber, es muss einfach weh tun sonst schnallen die Leute es nicht.
    Am Ende lachen die noch darüber wie sie den Bullen angelogen haben bzw. verarscht haben.
    Kann man leider nicht anders sagen. Die ganzen Begrenzungen und so, sind vermutlich meistens derer geschuldet, die mit den offenen Anlagen da rum ballern und auf alles scheißen. Und dann gibt es halt irgendwann Kollektivstrafe.


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  23. #9
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    Letzten Sommer waren 3 Jungs mit ihren aufgepimten Harleys auf einem Straßenfest, da war nicht der dB-eater entfernt, die hatten weder Kat noch irgend einen Schalldämfer. Nur 2 armdicke Rohre welche auf höhe des Getriebes offen endeten. Hab die losfahren gehört....
    Ich finde die Sportmaschinen im großen ganzen gar nicht so schlimm. Eher diese Harley Showkisten die ganz gezielt auf maximale Lautstärke "optimiert" sind und das auch bei jeder Gelegenheit vorführen.
    Gruß Peter


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